Praxis für Laserzahnheilkunde Lutz Reinhardt in Büsum an der Nordsee

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Laserzahnarzt Lutz Reinhardt
in Büsum unterstützt
Ärzte für die Dritte Welt

Laserzahnarzt Lutz Reinhardt unterstützt - Ärzte für die  dritte Welt-
"Rettest Du ein einziges Leben,
rettest Du die ganze Welt!"

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Pressespiegel & Veröffentlichungen

 

Die Patienten kommen auch mit dem Büffel

Die "Ärzte für die Dritte Welt" helfen den Ärmsten der Armen und fühlen sich oft als die Beschenkten...
Ein unvermittelt einsetzender Luftzug kündigt den Wetterumschwung an. Starker Regen prasselt auf den trockenen Erdboden, innerhalb von Minuten bilden sich kleine Pfützen. Gerade noch boten die Blätter der Bäume Schutz von der sengenden Sonne. Jetzt unterbricht der Monsunregen für kurze Zeit die Arbeit. Das eingespielte Team aus deutschen Medizinern und philippinischen Helfern meistert diesen regelmäßig wiederkehrenden Wechsel. In aller Ruhe stellen sie Tische und Stühle unter dem strohbedeckten Vordach einer Bambushütte zusammen. Die "Ambulanzstation" bietet für die geduldigen wartenden Menschen die einzige Möglichkeit, notwendig medizinische Hilfe zu bekommen.
Auf der philippinischen Insel Mindanao in Cagayan de Oro hatte der Jesuitenpater Bernhard Ehlen auf dem Gelände der "Xavier University" im Jahre 1985 eine "Armenklinik" gegründet Sie wurde Ausgangspunkt für das Komitee "Ärzte für die Dritte Welt", das mit der "Rolliing Clinic" den Ärmsten der Armen in unwegsamen Berg regionen eine medizinische Grundversorgung anbietet.
Für den 71jährigen Eberhardt Scharpff aus Seevetal, Landarzt im Ruhestand, erwachte das Interesse am Ausland und an einer anderen Art von Medizin relativ spät. Mit 68 beschloß er, einen Teil seiner Freizeit sinnvoll im Ausland zu verbringen. In den Projekten verwirklicht er Hilfe zur Selbsthilfe. Die Partner in der "Dritten Welt" leisten sowohl finanziell als auch personell erhebliche Beiträge. Diese Entwicklungszusammenarbeit bestimmt die Inhalte der neuen Tätigkeit.
Nach mehrstündiger Fahrt im Geländewagen, über unbefestigte Feldwege, erreicht das Team Salolong ein weiteres Bergdorf in der philippinischen Provinz Bukidnon. Wie immer wartet eine große Menschentraube auf die "German Doctors". Der Strom Hilfesuchender scheint nicht abzureißen. Auf dem Rücken eines Wasserbüffels findet eine ältere Frau in Begleitung ihres Mannes den Weg zum Holzverschlag der Helfer. Ihr Leiden verbirgt sich hinter einem nachdenklichen und sorgenvollen Gesichtsausdruck. Scharpff: "Die Patientin ist stark geschwächt, für sie war die rechtzeitige Abszeßöffnung an der rechten Fußsohle lebensrettend." Festes Schuhwerk ist ein "Luxusartikel", den sich nur wenige leisten können, deshalb sind Verletzungen mit lebensbedrohenden Infektionen nicht selten.
In Cagayan ändert die Einsatzleistung kurzfristig Scharpffs Besuche bei den Manobos, den einheimischen Berbewohnern, wenn "Ratschläge" der Regierung "militärische Operationen" ankündigen. An manchen Abenden sind aus sicherer Entfernung dumpfe Granateinschläge zu hören. Regierungstruppen liefern sich dann mit der rivalisierenden NPA (New Peoples Army) Feuergefechte. Schwerbewaffnete Militärs an vermeintlich strategisch wichtigen Orten sind ein weiterer Beleg für die unsichere politische Lage. Für Scharpff sind dies ähnliche Erfahrungen, die er schon beim ersten Komitee-Einsatz in Kalkutta 1991 machen mußte. Nach der Ermordung des indischen Ministerpräsidenten Rajiv Ghandhi verhängte die Regierung zeitweise Ausgangssperren, um Ausschreitungen zu verhindern.
Im Zehntagesrhythmus ist Sigrun Lutz mit dem "Impfteam" in den Provinzen Agusan und Misamis Oriental unterwegs. Die 41jährige Kinderärztin aus Greifswald legte mit der Teilnahme an Lehrgängen für Tropenmedizin in Berlin/Buch den Grundstein für ihr Vorhaben: "Das Leid für die Ärmsten der Armen etwas lindern zu helfen." Dafür verwendete sie ihren Jahresurlaub. Angesichts der vielerorts mangelhaften hygienischen Verhältnisse kommt den bekannten Schutzimpfungen sowie der Tuberkulosenprophylaxe eine lebenswichtige Bedeutung zu.
Der Südwestmonsun mit seinem feuchtwarmen Klima erschwert die ambulante medizinische Versorgung außerordenlich. Stundenlange Fußmärsche in Gummistiefeln sind unerläßlich, wenn Geröll die Feldwege für einen Geländewagen unpassierbar macht. Nicht selten kann die Ausrüstung nur mit Hilfe von Pferden zum Bestimmungsort transportiert werden. Lutz: "Die strapaziösen Einsatzbedingungen fordern von jedem Mitarbeiter nicht selten alle Kraftreserven."
Eine vermeintlich kurze Erholung bietet die Rückkehr nach Cagayan de Oro. Doch auch hier, im Ambulanzzimmer der "German Doctors", ist Sigrun Lutz immer wieder gefordert, sich auf ihr unbekannte Kranheitsbilder einzustellen. Die lebensgefährliche Wurmerkrankung "Schistosomiasis" ist nur ein Beispiel. Aus einem Umkreis von weit über 200 Kilometern finden sich die mittellosen Patienten in der "Armenklinik" ein. Die Kapazitätsauslastung der Klinik ist mit rund 300 Konsultationen täglich und 28 Betten, die nie leer stehen, vollends erreicht.
Im November findet in Frankfurt a.M., dem Verwaltungssitz des Komitees, wieder ein Treffen statt, um die interessierten Kolleginnen und Kollegen einen Eindruck von der Arbeit in den verschiedenen Einsatzorten zu vermitteln. Ihr Kollege Armin Eisner, Internist aus Karlsruhe, stellt fest: "Wir kommen als vergleichsweise Reiche um zu helfen. Doch fühle ich mich bei meiner Rückker als der eigentlich Beschenkte. Beschenkt mit Danbarkeit, Lebensfreude und Gastfreundschaft."
Weitere Projekte in Kolumbien, Dhaka in Bangladesch, Manila und neuerdings in El Salvador können weiterhin nur Erfolg versprechen, wenn die jährlichen Gesamkosten von knapp acht Millionen Mark zu decken sind. Dafür ist das Komitee seit elf Jahren außer auf ehrenamtliche Mitarbeiter nach wie vor auf Spenden aus Deutschland angewiesen. Die Komiteemitglieder verzichten auf Bezahlung und tragen die Flugkosten zur Hälfte selbst. Während ihres Einsatzes sind die Mediziner in einfachen Hütten der Dorfgemeinschaft untergebracht. Ein Grund, warum die Verwaltungskosten "nur" vier Prozent der gespendeten Gelder "verschlingen".
Spendenkonto: "Ärzte für die Dritte Welt"
Kto 234567, BLZ 500 50 201 Frankfurter Sparkasse von 1822.
©  Lutz Reinhardt, Praxis für Laserzahnheilkunde

Der Artikel von ZA Lutz Reinhardt in der Frankfurter Rundschau 

Der Artikel "Die Patienten kommen auch mit dem Büffel" wurde am 7. März 1994 in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht.

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Kinowerbung der
Praxis für Laserzahnheilkunde in Büsum

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Die Praxis für Zahnheilkunde in Büsum informiert im Kino

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Den illegalen Markt ausrotten

Drogenkongreß fordert Freigabe von Heroin und Methadon.
Münster. "Für mich ist es wichtig, dass meine Kinder am Leben bleiben, nicht krank werden und nicht verelenden!" Mit diesen Worten brachte die Hamburgerin Masella Papenmeyer das Thema "Drogen ohne Grenzen" auf den Punkt. Die 49-jährige Mutter war eine von 700 Teilnehmern und Teilnehmerinnen des "3. Bundeskongresses des Bundesverbandes für akzeptierte Drogenarbeit und humane Drogenpolitik", der am vergangenen Wochenende in Münster unter der Schirmherrschaft von NRW-Solzialminister Franz Müntefering stattfand.
Am Ende stand die Abhängige, Angehörige sowie Mediziner und Wissenschaftler die Forderung nach durchgreifenden Rechtsveränderung, die darauf zielen, innerhalb der Europäischen Union den illegalen Markt durch legale staatliche Drogenabgabe auszurotten.
In der EU, einschliesslich der Schweiz, leben heute annähernd 900.000 Drogenkonsumenten.
Nach Aussage von Bernhard Schmidtobreick, Leiter des Referats Gefährdetenhilfe des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg, ist es inzwischen allgemein bekannt, dass das Strafrecht ungeeignet sei, eine Suchtkrankheit positiv zu beeinflussen. Es sei jedoch auffällig, mit welcher Hartnäckigkeit daran festgehalten werde, sie nach wie vor durch Strafe heilen zu wollen.
Viel verspricht sich der amerikanische "Methadonpapst" Robert G. Newman aus New York von der Behandlung mit Methadon für Heroinsüchtige. Losgelöst von politischen Machtspielen solle es als Medikament für jeden niedergelassenen Arzt frei verfügbar sein, um so eine Überlebenshilfe für Schwerstgefährdete zu gewährleisten.
Einer Herforder Studie vom Mai 1994 zufolge steigerte sich die Arbeitsfähigkeit der Drogenkranke durch die Verwendung von Methadon; Ihre Abhängigkeit von öffentlicher Unterstützung ging zurück, und Prostitution als Einkommensquelle fiel weg. Diebstähle sanken von 30 auf zwei Prozent. Die Methadonbehandlung nur auf jene zu beschränken, die chronisch krank sind, heisst nach Ansicht von Newman, Patienten auf "Wartelisten" zu setzen, für die das Medikament den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeutet.
Wie bei allen anderen chronischen Krankheiten müsse daher das Augenmerk auf die Verbesserung von Allgemeingesundheit und Wohlbefinden gerichtet sein. In einem waren sich die Teilnehmer einig: Absurd sei es, dann an einem Substitutionsprogramm teilnehmen zu können, wenn der gesundheitliche Verfall des Abhängigen bereits absehbar ist.
Weiter kritisierten die Teilnehmer, dass es bislang - weder in Deutschland noch in den Niederlanden - eine offiziele Erhebung über die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten den Drogenproblems gebe. So fehlten etwa eine Zusammenstellung der Kosten für HIV- oder Hepatitisinfektion, für die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie die Gerichtskosten.
Dennoch wäre der kontrollierte tägliche Heroinkonsum nach Ansicht von Fachleuten deutlich billiger. Über ein Zeitraum von 20 Jahre betrüge er pro Person knapp 220.000 Mark. Zudem verhielten sich die Drogenkonsumenten unauffällig und wären sogar arbeitsfähig.
Seit nunmehr einem halben Jahr nutzen Papenmeyers 27- und 20-jährige Töchter die Methadonsubstitution. "Meine Kinder leben, dafür bin ich froh und dankbar", sagt sie, "andere sind tot."
© Lutz Reinhardt, Praxis für Laserzahnheilkunde

Kirche + Lebven, Artikel von Lutz Reinhard zum Thema Drogen

Der Artikel "Den illegalen Markt ausrotten" wurde am 16.10.1994 in Kirche+Leben veröffentlicht.

 

 

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05.09.2010 | 108.018